Kathsurf @ work

Kathsurf ist zumindest für echte Kathsurfer nicht bloß eine Internet-Initiative. Denn vieles, was sich auf Kathsurf im Internet findet, hat seinen Ursprung in der ganz gewöhnlichen, realen Welt - und in dieser sucht das Kathsurf-Team immerfort nach Perlen und Kostbarkeiten unseres Glaubens. Sogar wenn sie Urlaub machen, verfolgt sie Kathsurf bis in die entlegendsten Winkel der Welt. Wann immer sie etwas Interessantes entdecken, dauert's nicht mehr lang, bis die Welt nur noch ein Mausklick davon trennt...


Christine beim Gebet

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Im Sommer 2000 waren die Kathsurfer Gerald und Christine in den Bergen rund um Altmünster unterwegs, als sie mitten auf einer Weide eine kleine Kapelle entdeckt haben.

Neben einem schlichten, aber in seiner Einfachheit schönen Bild im Innern der Kapelle hat uns vor allem das in einem Glasrahmen gefaßte Dankgebet gefallen. Spontan haben wir beschlossen, daß dieses nicht nur in der kleine Kapelle, sondern ebenso auf www.kathsurf.at zu finden sein muß.

Zum Auswendiglernen war's ein wenig zu lang (oder wir waren viel zu bequem...) - also war das nächstbeste Stück Papier gerade gut genug, um das Gebet zu notieren...

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Gerald beim Notieren

 

Dankgebet!

Für jeden Tag, den Du, mein Gott mir gibst,
An dem ich sehen darf, wie Du mich liebst.
Für jedes Licht, das mir den Weg erhellt.
Für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt.
Für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
nimm, Herr das Loblied meines Herzens hin!

Wenn ich oft bange denk an künftige Zeit,
hast Du ein Hoffen schon für mich bereit.
Und wenn mich heut ein Körnlein Elend drückt,
vielleicht ist's morgen schon hinweggerückt.
Wo ich auch geh - Dein Arm ist über mir.
Du läßt mich nicht allein, wie dank ich Dir!

Für jedes Lied, das mir ein Vöglein singt,
für jede Not, die mich Dir näherbringt.
Für jeden Frohsinn, jedes Tröpflein Glück,
für jeden friedenvollen Augenblick.
Für jede Wolke, die vorüberzieht.
Für alles, Dir ein stilles Dankeslied!

Wenn Deine Seele voll von Leid, Dein Herz zu Tod betrübt.
Verzage nicht, es kommt die Zeit, wo besseres Leben blüht.
Doch suche Trost nicht im Gewühl, kein Mensch kennt deinen Schmerz.
Und schreist du in die Welt hinaus, weinst Dir die Augen blind,
sie tragen's nur von Haus zu Haus, weißt ja wie die Menschen sind.

Geh ruhig in dies Kirchlein rein, wo stille Andacht Dich umgibt,
dem lieben Gott allein vertrau, was deine Seele trübt.
Er wird Dir Mut und Trost verleihn, zu tragen deinen Schmerz.
Der liebe Gott allein, versteht ein armes Menschenherz.

Dankeslied für jeden Freudengruß, der mich erfreut.
Für jede Hand, die mir ein Blümlein streut.
Für jedes Herz, das mir entgegen schlägt,
das mit mir liebt und glaubt und kämpft und trägt.
Für alle Seligkeit, Herr, dort und hier,
in alle Ewigkeit, ich danke Dir!

 

So hat dieses wunderschöne Gebet seinen weiten Weg von der verträumten Bergkapelle ins Internet gefunden. Doch damit nicht genug - Kathsurf ist für Sie weiterhin auf der Suche nach den zahlreichen verborgenen Schätzen und Kostbarkeiten, die oft nur darauf warten, neu entdeckt zu werden... (gk)