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Barbara
Ebner
Was sagt
der Hl. Paulus zur Ehe... ?
Notizen einer Paulus-begeisteten Kathsurferin
beim Durchforsten der Paulus-Briefe zum Theme "Ehe und christliche
Familienordnung":
Die Freiheit der Christen vom Gesetz
(Röm 7,2-3)
So ist die Ehefrau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er am
Leben ist; wenn ihr Mann aber stirbt, ist sie frei von dem Gesetz, das die
Frau an den Mann bindet. Wenn sie darum zu Lebzeiten des Mannes einem
anderen gehört, die sie Ehebrecherin genannt; ist aber der Mann
gestorben, dann ist sie frei vom Gesetz und wird nicht zur Ehebrecherin,
wenn sie einem anderen gehört.
Die christliche Ehe (1 Kor 7,1-6)
Nun zu den Anfragen eures Briefes! "Es ist gut für den Mann, keine
Frau zu berühren." Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder
seine Frau haben, und jede soll ihren Mann haben. Der Mann soll seine
Pflicht gegenüber der Frau erfüllen und ebenso die Frau gegenüber dem
Mann. Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso
verfügt nicht der Mann über seinen Leib, sondern die Frau. Entzieht euch
einander nicht, ausser im gegenseitigen Einverständnis und nur eine
Zeitlang, um für das Gebet frei zu sein. Dann kommt wieder zusammen,
damit euch der Satan nicht in Versuchung führt, wenn ihr euch nicht
enthalten könnt. Das sage ich als Zugeständnis, nicht als Gebot. Ich
wünschte, alle Menschen wären (unverheiratet) wie ich. Doch jeder hat
seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.
siehe auch 1 Kor 7,7-40
Paulus nimmt in diesem Kapitel auch noch Stellung zur Ehe mit Heiden, zu
Ehescheidung, zur Jungfräulichkeit und zur Wiederverheiratung nach dem
Tod.
Aufruf zu echtem christlichen Leben
(Hebr 13,4)
Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden, und das Ehebett bleibe
unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.
Über die christliche Familienordnung
(Eph 5,21-33)
Einer ordne sich dem anderen unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor
Christus. Ihr Frauen, ordnet euch den Männern unter wie dem Herrn
(Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das
Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie
aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem
den Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die
Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser durch
das wort rein und heilig zu machen. So will er die Kirche herrlich vor
sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig
soll sie sein und makellos. Darum sind die Männer verpflichtet, ihre
Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt
sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt
und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche. Denn wir sind Glieder seines
Leibes. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine
Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes
Geheimnis1; ich beziehe es auf Christus und die Kirche. Was euch angeht,
so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den
Mann.
(be)
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