Kathsurf special: Euthanasiedebatte im Europarat

Stellungnahme der Schönstattbewegung Frauen und Mütter

Pressemitteilungen des Führungskreises der Schönstattbewegung Frauen und Mütter
Siehe auch: Bericht auf schoenstatt.de 

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Menschenwürde in allen Phasen des Lebens - Nein zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe

Die Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter begrüßt den Appell der deutschen Bischofskonferenz an die Parlamentarische Versammlung des Europarates, jede Form der aktiven Sterbehilfe abzulehnen. Nachdem die Vorlage des Schweizer Abgeordneten Dick Marty vergangene Woche von der Tagesordnung gestrichen und auf Frühjahr vertagt wurde, gelte es, jetzt Zeichen zu setzen für die Würde des Menschen in jeder Lebensphase, so die Vertreterinnen der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter auf ihrer Tagung am 29.01.- 01.02. 2004 in Oberkirch/Baden, auf der intensiv über die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe diskutiert wurde.

Ist es wirklich so, dass niemand das Recht habe, Sterbende oder kranke Menschen in der letzten Phase zum Leben zu zwingen, wie der Schweizer Liberale Dick Marty fordert? Viele der Frauen und Mütter machen täglich die Erfahrung, dass Leben in jeder Phase schützenswert ist. Sie engagieren sich ehrenamtlich und beruflich in der Alten- und Krankenpflege, in der Hospizbewegung und der familiären Pflege.

In dieser Tätigkeit stellen sie fest, dass der Wunsch zu sterben oft erst aus der Verzweiflung und Einsamkeit geboren wird. Liebevolle Begleitung und Zuwendung und eine Verbesserung palliativmedizinischer Versorgung hilft den Schwerkranken und Sterbenden, diese Phase zu leben.

Als Führungskreis der Schönstattbewegung Frauen und Mütter unterstützen sie die Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz vom 19.1.2004, jede Form der aktiven Sterbehilfe abzulehnen und damit die Würde eines jedes Menschen und sein unbedingtes Lebensrecht zu schützen. Sie fordern, die Empfehlung 1418 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom 25. Juni 1999 weiterhin unangetastet gelten zu lassen. Darin wird empfohlen, "die Mitgliedstaaten des Europarates dazu anzuhalten, die Würde von Todkranken oder Sterbenden in jeder Hinsicht zu achten und zu schützen". 

Dem Aufruf der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter schlossen sich die Vertreter der Schönstattbewegung im Initiativkreis Embryonenschutz, Ruth und Peter Fischer, und zahlreiche weitere Mitglieder der deutschen und österreichischen Schönstattbewegung an.

Ansprechpartner "Initiative Menschenwürde in allen Lebensphasen":

  • Claudia Roth, Bronnwiesenstraße 48, 73326 Deggingen, Tel. 07334/8264

  • Hannelore Spannagel, Hummelbergstraße 38, 69242 Mühlhausen, Tel. 06222/63131

Ansprechpartner Presse:

Unterschriftenliste: