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| Kathsurf special:
Initiative Menschenwürde in allen Lebenslagen |
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Pressehinweis
des Schönstatt PressOffice |
Initiative gegen die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe
Laien aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland und Österreich haben Ende Januar eine Unterschriftenaktion gegen die Legalisierung gestartet. Die Vorlage Nr. 9898 "EUTHANASIE" war Ende Januar zum zweiten Mal von der Tagesordnung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates genommen worden. Mehr Zeit zur Beschäftigung mit dem Thema wünschten sich die politisch Verantwortlichen. Doch im Frühjahr oder Sommer wird das Thema wieder akut werden. Mit der Vorlage 9898 soll den 45 Europarats-Mitgliedstaaten empfohlen werden, Ärzten unter bestimmten Bedingungen Straffreiheit für aktive Sterbehilfe zu gewähren. Der Gesundheitsausschuss der Versammlung hatte bereits dieser Empfehlung zugestimmt.
Mit ihrer Initiative stellen sich die Mitglieder der Schönstattbewegung aktiv hinter den Appell der Deutschen Bischofskonferenz vom 19. Januar. Dessen Anliegen ist, dass die bisher geltende Empfehlung 1418 vom 25. Juni 1999, in der die unverletzliche Würde jedes Menschen und das Verbot der absichtliche Tötung todkranker sterbender Menschen festgelegt ist, weiterhin in Kraft bleibt und die Einführung der EUTHANASIE in den 45 Staaten des Europarates verhindert wird.
"Ich habe einen schwerbehinderten jüngeren Bruder," sagt Hannelore Spannagel, eine der Initiatorinnen der Initiative. "Das darf nicht sein, dass es eines Tages heißt, diesem Leid wollen wir doch besser ein Ende machen. Ich möchte nicht rechtfertigen müssen, warum mein Bruder weiterlebt. Und ich habe Angst, dass Legalisierung der Euthanasie über kurz oder lang ein Druck wird, Leben zu beenden wo Menschen schwerkrank oder schwerbehindert sind." Wichtig sei, so Frau Spannagel, mit Argumenten Überzeugungsarbeit zu leisten und das Thema ins Gespräch zu bringen. "Wir sagen nicht einfach nur Nein zur aktiven Sterbehilfe, sondern fordern die Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen und Pflegekräften, damit eine liebevolle Zuwendung und Begleitung der Sterbenden und Schwerkranken möglich ist."
Unterstützung kam inzwischen von lokalen Kolpingverbänden, Mitarbeitern der Hospizbewegung, Ärzten und Pflegekräften; Vertreter des Neokatechumenats aus Chile und der Sodalität Christlichen Lebens aus Peru signalisierten ihre Solidarität mit der Initiative.
Nähere Informationen auf: www.kathsurf.at und
www.schoenstatt.de.
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