Das ist die Frage die ich mir beim Ansehen des TRailers echt gestellt habe. Weil seien wir uns mal wirklich ehrlich. Ich habe mir mehr erhofft. Vielleicht zu viel. Als nach sieben Jahren endlich wieder ein Star Wars Film fürs Kino angekündigt wurde, war in meinem Kopf sofort dieses alte Gefühl da, dieses kindliche Staunen. Und dann kommt The Mandalorian und Grogu.
Der Trailer wirkt auf den ersten Blick hochwertig, fast ehrfürchtig. Der epische Einstieg, dieser fast schon ikonische Shot, der an frühere Kriegsbilder erinnert. Und plötzlich erklingt die klassische Star Wars Musik, nicht nur der vertraute Serien Sound. Das hat mich überrascht, im positiven Sinn.
Aber je länger ich darüber nachdenke, desto stärker bleibt dieses leise Zweifel. Ist das wirklich Kino, oder nur eine besonders teure Episode? Diese ewige Masken Thematik, Kodex gebrochen, Kodex wieder eingehalten, fühlt sich nicht wie ein klarer Plan an. Eher wie vorsichtiges Zurückrudern.
Und Grogu? 50 oder 60 Jahre alt, mit einer Zukunft, die Mando weit überdauern wird. Das ist eigentlich der spannendste Gedanke. Da steckt Tragweite drin, wenn man sie ernst nimmt.
Vielleicht ist genau das mein Konflikt. Ich sehe das Potenzial. Ich sehe die Qualität. Aber ich spüre noch nicht dieses unwiderstehliche „Wir sind zurück“. Und vielleicht, ganz vielleicht, liegt die Erwartungshaltung am Ende mehr bei mir als beim Film selbst.